Tiermehl in Kälberfutter bei Routinekontrolle festgestellt

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In Rheinland-Pfalz sind bei einer Routinekontrolle in einem Ergänzungsfutter für Kälber tierische Gewebeteile in der Größenordnung von einem bis zwei Prozent festgestellt worden, teilte das Landwirtschaftsministerium mit. Das Ergebnis der Routinekontrolle, die Ende Oktober im Rahmen der amtlichen Futtermittelüberwachung durchgeführt wurde, sei jetzt beim Ministerium eingegangen. Daraufhin wurde umgehend veranlasst, dass von dem Futtermittelhersteller kein Futtermittel für Wiederkäuer mehr ausgeliefert werden darf, heißt es in der Mitteilung weiter. Nun werde ermittelt, welche anderen Lager oder Landwirte von dem Hersteller beliefert wurden, welchen Weg das Futter in landwirtschaftliche Betrieb genommen hat, um Tiere, die damit gefüttert wurden, identifizieren zu können. Untersucht werde auch, ob die Verunreinigung durch eine technisch bedingte Störung in das Kälberfutter geraten sei oder ob möglicherweise vorsätzlich gehandelt wurde. Darüber hinaus prüfe das Ministerium, ob die Staatsanwaltschaft eingeschaltet werde. (ED)
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