Tiermehl nur noch aus Schlachtabfällen

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Die Herstellung von Tiermehlen möchte die EU-Kommission schärfer regeln. In dieser Woche will sie dazu in Brüssel einen Vorschlag vorlegen. Wie bisher bekannt wurde, sollen danach Tiermehle für das Mischfutter nicht mehr aus verendeten Tieren hergestellt werden dürfen. Nur noch Schlachtabfälle sollen für das Tiermehl in Frage kommen. Ebenso sollen möglicherweise BSE-Risikogewebe, wie das Gehirn und das Rückenmark, aus den Schlachtabfällen von Wiederkäuern abgesondert werden, um nicht mehr ins Tierfutter zu gelangen. Entgegen einer früheren Gesetzesinitiative in dieser Richtung geht man nun davon aus, dass BSE-Risikomaterialien nur noch in denjenigen EU-Mitgliedstaaten abgesondert werden müssen, in denen es auch originäre Fälle von Rinderwahn gab. (Mö)
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