Tod von belgischen Milchkühen gibt Rätsel auf

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In Belgien wird weiterhin über den Tod von mindestens zehn Milchkühen gerätselt. Insgesamt sind zwei Betriebe in Flandern betroffen. Einer wurde inzwischen geschlossen und darf keine Milch mehr verkaufen, berichtete der belgische Agrarminister Jaak Gabriels am Montag in Brüssel. Zunächst standen Zuckerrübenschnitzel unter Verdacht, da diese in beiden betroffenen Betrieben verfüttert wurden. Jedoch wurde in den Zuckerrübenschnitzeln, die versehentlich mit Desinfektionsmittel verunreinigt gewesen sein sollten, bisher kein Formalin gefunden. Darüber hinaus stammt die Ware auch aus zwei verschiedenen Raffinerien. Nach Auffassung des Ministeriums handelt es sich bei diesem Kuhsterben nicht um einen neuen Futtermittelskandal. Vielmehr sei es ein diagnostisches Problem seitens der Veterinärmedizin. (Mö)
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