Premierminister Aleksandar Vučić, Clemens Tönnies und Geschäftsführer Josef Tillmann
-- , Foto: Tönnies
Premierminister Aleksandar Vučić, Clemens Tönnies und Geschäftsführer Josef Tillmann

Eine Chance, den russischen Markt doch noch zu beliefern, wittert Clemens Tönnies. Vergangenes Wochenende empfing der Besitzer der Unternehmensgruppe Tönnies den serbischen Ministerpräsidenten Aleksandar Vučić im Stammwerk in Rheda-Wiedenbrück.

Der Ministerpräsident zeigte sich beeindruckt von der Logistik, den Hygienestandards sowie dem Qualitätsanspruch im Unternehmen, heißt es auf der Webseite von Tönnies. "Bei den Gesprächen wurden die Voraussetzungen und Möglichkeiten der Qualitätsfleischgewinnung in Serbien intensiv diskutiert."

Gegenüber der österreichischen Nachrichtenagentur APA sagte Vucic, er führe Verhandlungen mit 46 ausländischen Unternehmen und rechne mit neuen ausländischen Direktinvestitionen in Höhe von 583 Mio. €  für sein Land. Die Investitionen würden insgesamt etwa 21.000 neue Arbeitsplätze in Serbien schaffen.
Bei Tönnies ist von der Aufzucht von 500.000 Schweinen die Rede, das Investment solle etwa 200 Mio. € betragen. (hed)
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