Fleischkonzern investiert in Wilhelmshaven in Kapazitäten für die Rinderschlachtung. Modernisierung und Erweiterung der Anlagen auch unter Energiegesichtspunkten.

Die zur Tönnies-Gruppe gehörende Jade Schlachthof GmbH in Wilhelmshaven hat ihre Kapazität deutlich erhöht. Gebäude wurden erweitert und die Technik modernisiert, so dass am Standort nun 3000 statt bisher 2000 Rinder pro Woche geschlachtet werden können. Hierfür hat Tönnies in den vergangenen anderthalb Jahren rund 2,8 Mio. € investiert.

Der Wilhelmshavener Betrieb nimmt Anlieferungen aus der Region in einem Radius bis zu 180 km auf. Nach der Schlachtung und Zerlegung in Hälften und Viertel wird das Rindfleisch zur Weiterverarbeitung gekühlt ins Hauptwerk der Tönnies-Gruppe nach Rheda-Wiedenbrück geliefert. Längere Lebendtransporte werden dadurch vermieden, erläuterte Tönnies-Geschäftsführer Josef Tillmann.

Die Stadt Wilhelmshaven und der lokale Energieversorger GEW sind an der Grundstücksgesellschaft des Schlachthofes mit 60 Prozent beteiligt. Die GEW hat daher circa 1,6 Mio. € in ein neues Versorgungskonzept für Kälte, Wärme und Wasser investiert, dass den Verbrauch von Energie um die Hälfte gesenkt habe. (hed)
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