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Dem Fleischverarbeiter Tönnies Fleisch, Rheda-Wiedenbrück, wird in aktuellen Presseveröffentlichungen die Manipulation von Lieferungen vorgeworfen. In dem Zusammenhang waren auch staatsanwaltschaftliche Ermittlungen eingeleitet worden. Die Vorwürfe der Manipulation von Fleischwaren seien nicht haltbar, betont Tönnies gegenüber ernaehrungsdienst.de. Ein Unternehmenssprecher erklärte: "Es ist zunehmend offensichtlicher, dass dieses Verfahren vornehmlich nicht rechtlich sondern durch gezielte Indiskretionen in den Medien ausgefochten werden soll. Einzelne Medien stellen jetzt wieder Mutmaßungen an, die durch keinerlei neue Erkenntnisse gedeckt sind. Die Untersuchungen laufen nun schon mehr als anderthalb Jahren und die Verdächtigungen haben sich bisher nicht bestätigt. Hingegen scheint inzwischen jedoch klar zu sein, dass der wesentlichste Informant, der eine tragende Rolle im gesamten Vorgang spielt und die Untersuchungen auf Grund von haltlosen Verdächtigungen losgetreten hat, vom wesentlichsten Wettbewerber Vion über einen Scheinvertrag bezahlt wurde." (jst)
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