Bremer Landesbank

Träger sagen Verantwortung zu


Die Bremer Landesbank (Bremer LB) könnte ihre Eigenständigkeit verlieren. Ursache für die aktuellen Probleme des Finanzinstituts sind nach dessen eigenen Angaben erhöhte regulatorische Anforderungen an Schiffsbewertungen. Dadurch bedingt soll es zu Kreditausfällen in einem dreistelligen Millionenbetrag gekommen sein. Die Bank sei gezwungen Verluste auszuweisen und eine Kapitalerhöhung vorzunehmen.

Träger der Bremer Landesbank sind die Norddeutsche Landesbank (Nord/LB), der Sparkassenverband Niedersachsen sowie die Freie und Hansestadt Bremen. Die Mehrheit mit einem Anteil von 55 Prozent hält die Nord/LB, auf das Land Bremen entfallen 41 Prozent und auf den Sparkassenverband 4 Prozent. In einer Mitteilung erklärten die Träger, dass sie dafür Sorge tragen werden das Kapital der Bank in "angemessenem Umfang" zu erhalten.

Die Bremer Landesbank ist auch als Finanzierer im Agrargeschäft im Nordwesten Deutschlands stark engagiert. Das Geschäftsvolumen der Bremer LB wird mit mehr als 32 Mrd. € beziffert. An den Standorten Bremen und Oldenburg sind den Angaben zufolge mehr als 1.000 Mitarbeiter beschäftigt. (jst)

  
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