Die USA und die EU wollen in punkto Nutzung von Biokraftstoffen sowie Forschung und Entwicklung näher zusammenarbeiten.  „Die Sicherung einer klimaverträglichen, nachhaltigen Mobilität ist eine globale Aufgabe, die uns alle angeht. Gemeinsam können wir sie am besten lösen", erklärte Clemens Neumann aus dem Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) heute anlässlich der Eröffnung der Fachtagung Biokraftstoffe in Berlin. "Unser Know-how zu bündeln, kann große Synergien freisetzen," ergänzte Bobby Richey Jr. von der US-Botschaft in Berlin. Aus Sicht der Deutschen BP AG müsse noch viel in die technische Weiterentwicklung investiert werden. Auf beiden Seiten des Atlantiks müssen Technologie-Offenheit, Kraftstoffqualität, Nachhaltigkeit und Importfreiheit Eckpunkte der Biokraftstoff-Politik sein.

Heute und morgen diskutieren Experten auf der Fachtagung, die vom BMELV, der Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe (FNR), dem Energy Biosciences Institute der USA, der Deutschen BP AG und dem Deutschen Biomasse Forschungszentrum (DBFZ) veranstaltet wird, über neue Forschungsansätze für Energiepflanzen und künftige Rohstoffoptionen für die Biokraftstoffherstellung. Darüber hinaus stehen auch Modelle und Pilotversuche für eine Nachhaltigkeits-Zertifizierung von Biomasse zur Diskussion. (az)
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