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Ab heute werden die wegen der Gefahr der Maul- und Klauenseuche (MKS) erlassenen Transportbeschränkungen für Klauentiere weiter gelockert. Damit wird ein Beschluss des Ständigen Veterinärausschusses der EU umgesetzt. Das Transportverbot gilt zwar grundsätzlich weiter, es sind jedoch weit reichende Ausnahmen vorgesehen, meldet das Bundeslandwirtschaftsministerium (BML).

So dürfen Tiere wieder ohne Einschränkung direkt oder über eine Sammelstelle zur unmittelbaren Schlachtung verbracht werden. Auch innerhalb eines Regierungsbezirkes sind Transporte ohne Auflagen möglich. Eine Ausnahmegenehmigung ist nur noch erforderlich, wenn Rinder und Schweine unmittelbar oder über eine zugelassene Sammelstelle in mehrere - maximal zehn - Bestände geliefert werden. Transporte von Rindern und Schweinen unmittelbar von einem in nur einen anderen Bestand sind genehmigungsfrei, soweit der Transport vorher der Veterinärbehörde angezeigt wurde. (ED)

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