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In drei Brandenburger Werken, die Trockengrünfutter herstellen und als Futtermittel abgeben, sind erhöhte Dioxinbelastungen festgestellt worden. Der Vertrieb von in Proßmarke, Golzow und Demerthin hergestellten Futtermitteln wurde daher untersagt. Dies teilte Staatssekretär Dr. Hans-Hermann Bentrup vom Ministerium für Landwirtschaft, Umweltschutz und Raumordnung des Landes Brandenburg auf einer Pressekonferenz am Dienstag in Potsdam mit. Die Stillegung der Werke in Proßmarke und Golzow sei verfügt worden, auch in Demerthin finde keine Produktion mehr statt. Ursache sei offensichtlich der Einsatz von mit Holzschutzmitteln belasteten Holzabfällen, die als Brennstoff eingesetzt wurden, obwohl sie in der Immissionsschutzgenehmigung ausdrücklich ausgeschlossen sind. (GH)
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