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Die Ernterwartungen bei Ölsaaten hat das amerikanische Landwirtschaftsministerium USDA nach unten korrigiert. Schätzungen der globalen Produktion wurden gegenüber dem Vormonat um 2 Mio. t auf 296,5 Mio. t verringert. Sie wird damit immer noch eine Rekordhöhe erreichen und um 4 Mio. t über dem Vorjahr liegen. In der monatlichen Agrarprognose des globalen Angebots und der Nachfrage wurde der Rückgang vor allem mit Einbußen bei der Sojabohnenernte in den USA begründet. Die Trockenheit im August hat die erwarteten Erträge um 0,9 dt/ha verringert. Die Ernterwartung wurde um 2,5 Mio. t auf 75,6 Mio. t korrigiert. Die Ölsaatenernte der USA insgesamt wird mit 86,3 Mio. t um 3 Mio. t niedriger veranschlagt, als im Vormonat. Die Erwartungen an Exporten von Sojabohnen und -schrot dämpft das USDA in seiner September- Prognose. Es verweist auf die Konkurrenz durch andere Anbieter von Sojabohnen und Rapssaat. Die weltweite Rapsproduktion ist laut USDA auf eine Rekordhöhe von 41,8 Mio. t angewachsen. Nochmals angehoben wurden die Ernteschätzungen vor allem für Kanada, aber auch für Australien und die EU. (vH)
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