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Eine rückläufige Nachfrage nach landwirtschaftlichen Betriebsmitteln in Folge der extremen Trockenheit im Jahr 2003 ließ die Umsätze und Erträge der Deutschen Agrar AG (DAA), Hildesheim, spürbar schrumpfen. Als Ergebnis weist die Bilanz einen Jahresfehlbetrag von rund 183.000 EUR aus. Die Verminderung des Jahresergebnisses um 667.000 EUR gegenüber dem Vorjahr wurde insbesondere durch den von der extremen Trockenheit des Jahres 2003 betroffenen Pflanzenschutzmittelvertrieb hervorgerufen, erläuterte Bernd Dietrich Graf von Hardenberg heute gegenüber der Agrarzeitung Ernährungsdienst. Die erfolgreiche Strategie der Marktpräsenz des WLV Großhandels auch in Süddeutschland habe erste Früchte getragen, allerdings den Umsatzrückgang auf 97,2 Mio. EUR lediglich geringfügig beeinflussen können. Die inzwischen nahezu bundesweite Präsenz, insbesondere im Saatenbereich, führe zu einer effektiven Kundenakquisition und stärke den Optimismus des Großhandelsteams, weiterhin den scharfen Wettbewerb eigenständig oder aber in strategischen Allianzen mit gleichartig aufgestellten Unternehmen bestehen zu können.

Durch die systematische Ansprache potenzieller Neukunden sei es der Heibo-Gruppe gelungen, 2003 den Umsatz um etwa 8 Prozent gegenüber dem Vorjahr auf 24,2 Mio. EUR zu steigern und ein positives Jahresergebnis zu erzielen. Dieses gute Ergebnis habe die Ankündigung eines Großkunden getrübt, seine Tierfutterproduktion ab dem 2. Quartal 2004 nach Osteuropa zu verlagern. (GH)

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