Welche ist die beste Kartoffelsorte in Bayern? Die Entscheidung fiel in diesem Jahr schwer, denn die trockene, heiße Witterung hat der Bayerischen Kartoffel zu einem herausragend guten Geschmack verholfen, teilt der Bayerische Bauernverband (BBV) mit. So fallen die Knollen zwar durchschnittlich kleiner aus, schmecken aber aufgrund des geringen Wassergehalts umso intensiver. Davon durften sich anlässlich der Kalenderpräsentation Mitte Oktober auch sämtliche Gäste sowie die Models der „Heißen Kartoffel“ überzeugen.

Bei der Verkostung bereiteten drei Sorten den Testern die süße oder vielmehr herzhafte Qual der Wahl. Mit knappem Vorsprung machte die festkochende „Sissi“ von der Bavaria Saat mit der Gesamtnote 1,4 das Rennen, dicht gefolgt von der vorwiegend festkochenden „Queen Anne“ vom Züchtervertrieb Solana und der festkochenden „Goldmarie“ aus dem Hause Norika (punktgleich mit 2,3). Bewertet wurde nach den offiziellen Bewertungsmaßstäben vom Bundessortenamt, so der BBV. (az)
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