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Der tschechische Landwirtschaftsminister Jan Fencl hat bei der Europäischen Kommission Beihilfen zur Durchführung von BSE-Tests beantragt. Wie die Prager Presse unter Berufung auf einen Ressortsprecher berichtet, ist die Bitte durch den Hinweis untermauert, dass BSE ins Land aus einem EU-Staat eingeschleppt worden sei. Daher sollte die Tschechische Republik von Brüssel entsprechende Unterstützung erhalten, wie sie für die Mitgliedsländer beschlossen sei. Nach dem Auftreten des bislang einzigen BSE-Falls werden in Tschechien sämtliche geschlachteten Rinder, die älter als 30 Monate sind, auf BSE überprüft. Die damit verbundenen Aufwendungen sollen sich dem Ministerium zufolge in diesem Jahr auf bis zu 155 Mio. Kc (8,9 Mio. DM) und 2002 auf 300 Mio. Kc (17,2 Mio. DM) belaufen. Einen Überblick über die BSE-Situation in Deutschland bietet Ihrnen AgroOnline unter der Rubrik "Tierproduktion" im Extra: BSE. (pom)
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