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In der Tschechischen Republik soll sich die diesjährige Getreideerzeugung auf rund 6,95 Mio. t belaufen und damit um 13,2 Prozent höher ausfallen als in der Saison 2000. Diese erste Prognose hat das nationale Statistische Amt in Prag veröffentlicht. Dem zufolge dürften die durchschnittlichen Flächenerträge unter Voraussetzung normaler Witterungsverhältnisse 44,4 dt/ha betragen gegenüber 38,5 dt/ha im Vorjahr.

Wie die tschechische Presse unter Berufung auf die Behörde berichtet, werden Ertragssteigerungen bei sämtlichen wichtigen Getreidearten bis auf Sommerweizen erwartet, dessen Aufkommen voraussichtlich um 14,3 Prozent auf 201.000 t sinken wird. Die gesamte Weizenernte soll allerdings mit 4,38 Mio. ha das Ergebnis des Vorjahres um 7,3 Prozent übertreffen. Bei Gerste wird mit einem Produktionszuwachs sogar um ein Viertel auf fast 2,04 Mio. t gerechnet. Auch die Rapsernte soll mit etwa 994.000 im Jahresvergleich um rund 18 Prozent höher liegen. Die durchschnittlichen Hektarerträge bei dieser Kultur werden auf voraussichtlich 28,9 dt/ha beziffert. Im Gegensatz dazu dürfte die Erzeugung von Frühkartoffeln bei einem Durchschnittsertrag von 15,25 t/ha um 24,4 Prozent auf 173.500 t zurückgehen.

Neben einer leichten Verringerung der Anbauflächen von Getreide registrierte das Statistische Amt deren Einschränkung auch bei Hülsenfrüchten, Kartoffeln, Gemüse und Ackerfutterkulturen. Dagegen wurde vor allem der Anbau von Zuckerrüben ausgeweitet. (pom)
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