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Seit gestern sind in der Tschechischen Republik die am 28. März im wegen der Maul- und Klauenseuche verhängten vorübergehenden Einschränkungen gelockert worden. Wie das staatliche Veterinäramt in Prag mitteilte, wurde jedoch das Verbot für den Import und Transit lebender Paarhufer aus sämtlichen EU-Ländern bis auf Weiteres verlängert. Das für tierisches Sperma, Embryonen und Eizellen, aber auch für Fleisch sowie thermisch nicht bearbeitete Fleisch- und Milcherzeugnisse dagegen bezieht sich nunmehr lediglich auf Großbritannien, Irland, Frankreich und die Niederlande. Das Gleiche gilt auch für die Einfuhren von restlichen tierischen Erzeugnissen, bei denen der Abbau des MKS-Virus durch entsprechende Behandlung nicht gesichert ist, sowie von Rauhfutter und Stallmist. Weiterhin untersagt sind die Einfuhren aus dem EU-Raum von Fleisch und Milch sowie deren Veredelungsprodukten für den privaten Verbrauch. Aufgehoben wurde jedoch die obligatorische Desinfektion von Kraftfahrzeugen und Schuhen der Einreisenden in die Republik. An den Flughäfen bleibt die Desinfektionspflicht allerdings bestehen. (pom)
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