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Die tschechische Regierung bereitet ein neues System zur Unterstützung der Produktion von Biokraftstoffen vor, berichtet die Prager Wirtschaftszeitung "Hospodarske Noviny" in der heutigen Ausgabe. Voraussichtlich im Juli dieses Jahres, so das Blatt unter Berufung auf den Pressesprecher des Landwirtschaftsministeriums, Hugo Roldan, dürfte eine Verordnung verfasst werden, wonach den Produzenten von Rapsmethylesther (RME) eine Subvention in Höhe von umgerechnet knapp 0,30 EUR/kg zustehen soll. Im kommenden Jahr sei dann die Einführung einer Beimengungspflicht von biologischen Komponenten zu Diesel zu erwarten. Bis vor dem EU-Beitritt wurde im Lande die Erzeugung von Raps subventioniert, um die Preise von Biodiesel wettbewerbsfähig zu machen. Von der Neuregelung soll vor allem der bedeutendste nationale RME-Produzent, Setuza a.s. in Aussig an der Elbe, profitieren, schreibt "Hospodarske Noviny". Mit einem Anteil von über 38 Prozent ist der staatliche Hilfs- und Garantiefonds für Land- und Forstwirtschaft ein Mitinhaber des Unternehmens. (pom)

(Mehr Informationen zur Ölsaatenbranche in Tschechien finden Sie unter Osteuropa/Branchenreports.)

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