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Seit gestern dürfen die tschechischen Landwirte Anträge auf Direktbeihilfen stellen. Mit der Verteilung von Formularen hatte der Agrarinterventionsfonds (SZIF) bereits in der vergangenen Woche angefangen, obwohl dieser erst am vergangenen Freitag als nationale Zahlungsagentur akkreditiert wurde. Das Prager Landwirtschaftsministerium wies in dem Zusammenhang darauf hin, dass Tschechien eines der wenigen neuen EU-Mitgliedstaaten sei, wo eine derartige Einrichtung bereits über eine volle Akkreditierung verfüge. Dennoch, so die tschechische Presse, kritisierten die landwirtschaftlichen Organisationen des Landes die Tatsache, dass diese erst im letzten Moment vor dem EU-Beitritt zu Stande gekommen sei, obwohl das Ressort Jahre für die Vorbereitung gehabt hätte.(pom)
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