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Das Defizit im tschechischen Außenhandel mit Agrar- und Ernährungsgütern hat sich 2002 um mindestens ein Drittel gegenüber dem Vorjahr auf umgerechnet 839 bis 870 Mio. EUR vergrößert. Laut der Landespresse ist diese vorläufige Schätzung vom Prager Forschungsinstitutes für Agrarökonomie (VUZE) veröffentlicht worden. Als Gründe für die für das Land unerfreuliche Entwicklung führten die VUZE-Experten ungünstige Verhältnisse für den Absatz tschechischer Produkte dieser Warengruppe am europäischen Markt, aber auch Folgen der Überschwemmungen vom August 2002 an. Generell positiv habe sich auf die Bilanz des Agraraußenhandels dagegen die Stärke der nationalen Währung ausgewirkt, indem sich die Importe verbilligten.(pom)
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