Die Türkei erhöht den Import lebender Rinder und sucht neue Lieferanten, um die Nachfrage des lokalen Marktes zu decken.

Nach den GTIS-Daten wurden im ersten Halbjahr 2012 über 260.000 Rinder in die Türkei importiert. Das war ein Anstieg von fast 60 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Hauptgrund für diesen Anstieg sind geänderte Zollbestimmungen, die zu einem Wechsel von Rindfleisch-Import zur Einfuhr von Lebendtieren geführt haben.

Unter den neuen Importeuren ist Ungarn der wichtigste und hat mit 73.000 Rindern in der Zeit von Januar bis Juni bereits die bisherige Exportquote Uruguays überholt. Ungarn hat damit über 70 Prozent mehr Rinder an die Türkei verkauft als im ersten Halbjahr 2011.

Frankreich, Mexiko und Brasilien haben zusammen aus dem Stand rund 75.000 Rinder im ersten Halbjahr in die Türkei geliefert. Gleichzeitig hat das Land sich von zwei seiner führenden Anbieter verabschiedet: Uruguay und Australien. (hed)
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