UN sucht Regeln für den Welthandel mit transgenen Produkten

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Die EU befindet sich bei den Verhandlungen zum UN-Biosafety-Protokoll in der Vermittlerrolle. Bei den in Wien laufenden Gesprächen fordern die USA zusammen mit fünf anderen Ländern eine totale Liberalisierung des Handels mit gentechnisch veränderten Organismen. Dagegen wollen die meisten Entwicklungsländer alle grenzüberschreitenden Transporte genehmigungsabhängig machen. Der österreichische Umweltminister Martin Bartenstein erklärte zu Beginn der informellen Verhandlungen, der weltweite Handel mit gentechnisch veränderten Lebensmitteln und Saatgut sei in sichere Bahnen zu lenken und die Interessen der Umwelt und der Verbraucher seien zu wahren. Die EU habe einen Kompromissvorschlag vorgelegt, wonach nur der erstmalige internationale Transfer dieser Massengüter einer Genehmigung unterliegen soll. (AIZ)
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