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Die Vereinten Nationen (UNO) wollen Georgien bei der Überwindung von Folgen der schweren Dürre unterstützen. Laut dem Pressedienst von Eduard Schewardnadse hat dies der UNO-Generalsekretär Kofi Annan in einem Schreiben an das georgische Staatsoberhaupt versichert. Als erste Maßnahme ist die Bereitstellung von Weizensaatgut vorgesehen, die noch im laufenden Monat erfolgen soll. Außerdem haben die UNO-Vertreter Informationen über die Ausmaße der dürrebedingten Schäden in Georgien vorbereitet und den potenziellen Geberländern zur Verfügung gestellt. Nach Angaben aus Tiflis sind im Lande in Folge der Dürre die Weizenbestände auf 89.830 ha so geschädigt, dass sie für die Ernte verloren sind. Diese Fläche entspricht mehr als 77 Prozent der gesamten Weizenanbaufläche in Georgien. Ferner sollen Experten des UN-Welternährungsprogramms (WEP) sowie der UNO-Organisation für Ernährung und Landwirtschaft (FAO) ins Land entsandt worden sein, um gemeinsam mit dem Tifliser Landwirtschaftsministerium ein langfristiges Hilfsprogramm auszuarbeiten. (pom)
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