US-Farmer entscheiden sich für Mais


Das amerikanische Landwirtschaftsministerium USDA hat in seiner heutigen Anbauschätzung eine höhere Maisfläche als erwartet veranschlagt. Der Anbau von Sojabohnen wird eingeschränkt. Die neue Flächenschätzung für die USA liegt vor. Demnach werden die US-Farmer eine Fläche von 95,9 Mio. acres (umgerechnet 39 Mio. ha) Mais anbauen. Das sind 4 Prozent mehr als im Jahr 2011 und sogar 9 Prozent mehr als 2010. Nach Angaben des USDA ist die jetzt bestellte Maisfläche in den USA nur im Jahr 1937 übertroffen worden. Die Anbauausweitung bei Mais war in diesem Ausmaß nicht erwartet worden und dürfte sich merklich an den Börsenkursen niederschlagen. Es bahnt sich erneut eine Rekordernte bei Mais in den USA an.  

Bei Sojabohnen machen die US-Farmer einen leichten Rückzieher und schränken die Fläche gegenüber Vorjahr um 1 Prozent ein. Die geschätzte Fläche gibt das USDA mit knapp 74 Mio. acres (umgerechnet 30 Mio. ha) an. Auch diese Prognose liegt unter den Einschätzungen von Analysen der vergangenen Wochen.
 
Nach der jüngsten Erhebung haben die US-Farmer auch ihre Weizenflächen ausgedehnt. Mit knapp 42 Mio. acres (17 Mio. ha) zeichnet sich eine um 3 Prozent größere US-Weizenfläche gegenüber dem Vorjahr ab. (da)
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