Die Abwärtsentwicklung der US-Feldbestände von Mais und Soja hält an. Regen wird dringend gebraucht.

Von den Maisflächen stuft das amerikanische Landwirtschaftsministerium USDA im Vergleich zur Vorwoche zusätzliche 3 Prozent als schlecht oder sehr schlecht ein. Insgesamt befinden sich jetzt 48 Prozent der US-Anbaufläche in dieser Kategorie, zeigen die USDA-Bonituren von Montag.

Praktiker berichten laut einem Bericht von Progressive Farmer zunehmend von abgestorbenen Beständen. Einige Landwirte warten den Drusch nicht mehr ab und bergen stattdessen mit dem Häcksler, was noch zu retten ist. So kann wenigstens etwas Grundfutter gewonnen werden. Denn das Grünland hat in weiten Teilen der USA ebenfalls gelitten.

Von den Sojaflächen sind binnen einer Woche weitere 2 Prozent in die Kategorien schlecht oder sehr schlecht gerutscht. Insgesamt geben jetzt 37 Prozent der Bestände Anlass zur Besorgnis. Hier entscheiden jedoch noch die Niederschläge der kommenden Tage und Wochen, wie stark die Sojaernte letztlich abfallen wird. Aber die Zeit läuft hier auch. (db)
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