US-Farmer setzen auf Mais und Soja

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Zur Ernte 2009 könnte in den USA die bisher größte Sojafläche bestellt werden. Der Maisanbau leidet nur geringfügig unter der Ausdehnung von Soja, dagegen verliert Weizen voraussichtlich erheblich an Fläche. Das amerikanische Landwirtschaftsministerium USDA hat in seiner heute veröffentlichten ersten Flächenschätzung zur Ernte 2009 für den US-Maisanbau einen Flächenumfang von 34,4 Mio. ha prognostiziert. Das wäre nur ein Rückgang um 1 Prozent gegenüber 2008. Bisher sind Marktbeobachter von einer größeren Einschränkung ausgegangen. Hinzu kommt, dass nach USDA-Beobachtung in den Hauptanbaugebieten für Mais, die auch besonders ertragreich sind, die Fläche konstant bleiben dürfte.

Der Sojaanbau in den USA wächst nach Ministeriumsschätzung geringfügig auf 30,8 Mio. ha und überschreitet damit den Rekordumfang des Vorjahres. Weizen verliert dagegen deutlich an Fläche. Das USDA schätzt zur Ernte 2009 einen Rückgang der gesamten Weizenfläche gegenüber dem Vorjahr um 7 Prozent auf 23,7 Mio. ha. Winterweizen verliert nach der heutigen Prognose 7 Prozent, Sommerweizen 6 Prozent und Durum 10 Prozent. (db)

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