Trendwende

US-Farmer setzen auf gentechnikfreies Saatgut


In den USA könnte sich eine Trendwende ankündigen, was die Verwendung von gentechnisch verändertem (GV-)Saatgut angeht. Einige Landwirte greifen angesichts niedriger Preise und gesunkener Gewinne zunehmend auf den Anbau von Pflanzen zurück, die nicht gentechnisch verändert sind, berichtet der AIZ-Infodienst in Wien.

Zudem wollten auch immer mehr US-Verbraucher Lebensmittel kaufen, die keine gentechnisch veränderten Organismen (GVO) enthalten. Der Handel mit diesen Produkten sei im vergangenen Jahr um 15 Prozent gestiegen und damit einer der am schnellsten wachsenden Sektoren der US-Lebensmittelbranche.

Auch einige Hersteller von abgepackten Lebensmitteln wie General Mills und Post Holdings würden „auf den Zug aufspringen" und GV-Zutaten aus ihren Produkten streichen. Lebensmittelhersteller bezahlten mehr für Getreide und Ölsaaten, die ohne GV-Saatgut produziert wurden, da das Angebot geringer ist und die Trennung von GV-Saaten zusätzliche Kosten verursacht. (Sz)
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