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Durch den Anbau von gentechnisch veränderten (GV-)Pflanzen, der höhere Erträge und niedrigere Produktionskosten zur Folge hat, haben die US-Farmer im vergangenen Jahr 2,3 Mrd. US-$ (21 Prozent) mehr verdient als 2003. Die Produktionskosten konnten um 1,7 Mrd. US-$ (13 Prozent) gesenkt werden und der Einsatz von Pflanzenschutzmitteln ging um 28.123 t (34 Prozent) zurück. Dies ergab eine Studie der Forschungsgruppe NCFAP (National Center of Food and Agricultural Policy), Washington, die in dieser Woche veröffentlicht wurde. Insgesamt ist die Produktion durch GV-Pflanzen um 3 Mio. t gegenüber dem Vorjahr angewachsen. Die Anbaufläche hat laut NCFAP um 11 Prozent auf 47,8 Mio. ha zugenommen. Die NCFAP hat in ihrer Studie den GVO-Anbau von Mais, Sojabohnen, Baumwolle, Raps, Papaya und Zitrusfrüchten beleuchtet. Der Beitrag zu den Kosetneinsparungen der einzelnen GV-Kulturen ist je nach Merkmal unterschiedlich. Die meisten Einsparungen hinsichtlich Produktionskosten und Pflanzenschutzmitteleinsatz brachten Herbizid-reistente Kulturen, während insektenresistente Kulturen höhere Erträge generierten. (AW)
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