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Im Rahmen der Nahrungsmittelhilfe stellten die USA Russland 300.000 t Brotweizen zur Verfügung. Über den Abschluss der Lieferungen hat jetzt die russische Presse unter Berufung auf das Moskauer Landwirtschaftsministerium berichtet. Laut den im März dieses Jahres getroffenen Vereinbarungen erfolgten die Weizenlieferungen auf unentgeltlicher Basis. Zum so genannten "kleinen" US-Hilfspaket gehören außerdem 200.000 t fertige Lebensmittel sowie insgesamt 20.000 t Saatgut. Im Herbst vergangenen Jahres beantragte die russische Regierung in den USA Nahrungsmittelhilfe in einem Gesamtumfang von rund 5 Mio. t, darunter 1 Mio. t Brotweizen, eine Übereinkunft darüber kam jedoch nicht zu Stande. Im Wirtschaftsjahr 2000/01 soll es am heimischen Markt kein Defizit an Brotgetreide geben, erklärte der stellvertretende Ministerpräsident und Landwirtschaftsminister Alexej Gordejew kürzlich. Auch sonstige Nahrungsmittelhilfen habe Russland nicht nötig, so Gordejew weiter. (pom)
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