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Die US-Kartellbehörde FTC hat die Übernahme von Aventis Cropscience, Straßburg, durch die Bayer AG, Leverkusen, unter Auflagen genehmigt, wie Bayer heute mitteilte. Die Auflagen der FTC betreffen die Abgabe durch Verkauf oder Lizenzerteilung für eine Reihe von Produkten auf dem US-amerikanischen Markt. Für das Insektizid Fipronil entsprechen die Forderungen weitgehend denen der EU-Kommission, die eine Veräußerung des weltweiten Fipronil-Geschäftes zur Auflage gemacht hatte. Darüber hinaus müssen laut Bayer das Weizenherbizid Everest veräußert sowie im Geschäft mit dem Baumwollentblätterungsmittel Folex der bisherige Vertriebspartner Aventis durch einen Dritten ersetzt werden.

Die Auflagen der FTC und der EU-Kommission, die ihre Zustimmung bereits Mitte April erteilte, betreffen zusammen genommen ein Umsatzvolumen von 650 bis 700 Mio. Euro nach Angaben von Bayer. "Die ausgehandelten Veräußerungen werden natürlich Auswirkungen auf unsere Umsatzziele haben. Sie werden sich aber in Grenzen halten.", so der designierte Vorstandsvorsitzende von Bayer Cropscience, Dr. Jochen Wulff. (ED)
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