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Die amerikanische Kartellbehörde wehrt sich gegen Kritik am erlaubten Kauf des Getreidegeschäfts der Continental Grain durch den US-Agrarkonzern Cargill. Zurückgewiesen wird der Vorwurf, daß Fusionen im Agribusiness die Preise für Agrarprodukte drücken würden. Die Wettbewerbssituation hätte sich gegenüber 1996 mit hohen Agrarpreisen nicht signifikant verändert, betonte ein Sprecher des US-Justizministeriums gegenüber dem Agrarausschuß des amerikanischen Senats in Washington. Aus Sicht der Kartellbehörde läge es im Interesse der amerikanischen Farmer, daß die Handelsfirmen Kosten reduzierten. Nur dann seien sie in der Lage, im internationalen Wetttbewerb auf asiatischen und europäischen Märkten zu bestehen. Nach Berichten des Internetdiensts Progressive Farmer kontrollieren Cargill und Continental 42 Prozent des Maisexports der USA, ein Drittel der Sojabohnenausfuhren und wenigstens 20 Prozent der Weizenexporte. vH
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