US-Maisernte am Start


In den USA läuft der Maisdrusch auf den ersten Feldern. Der Zustand der Sojaflächen hat sich leicht verbessert. Die Regenfälle der Vorwoche und vor allem die Abkühlung im Mittleren Westen haben etwas Stress weggenommen. Mittlerweile steigen die Temperaturen jedoch wieder und Niederschläge bleiben begrenzt, zeigen die Wetterprognosen.

Um einen Prozentpunkt verringert hat das amerikanische Landwirtschaftsministerium USDA am Montag den Anteil der Sojabestände, die nur geringe Erträge erwarten lassen. Nach wie befinden sich aber 37 Prozent der US-Bestände in den Kategorien „schlecht" oder „sehr schlecht". Vor einem Jahr waren es zu diesem Zeitpunkt nur 14 Prozent.

Unverändert ist der Zustand der großflächig verdorrten Maisflächen, auf denen jetzt der Drusch beginnt. In den Hauptanbaugebieten stuft das USDA wie in der Vorwoche 51 Prozent als „schlecht" oder „sehr schlecht" ein. Geerntet waren nach Angaben des Ministeriums zum Wochenende 4 Prozent der US-Maisflächen. Der Druschtermin ist verglichen mit dem fünfjährigen Mittel sehr früh. (db)
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