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Gegen die Vorschläge für eine neue Farm Bill in den USA spricht sich der Verband der Amerikanischen Maisanbauer (ACGA) aus. Die Vorschläge seien "der falsche Weg in die Zukunft der US-Agrarpolitik". Durch die geplanten Änderungen würden "viele mittlere und große Unternehmen vollständig" von den Förderprogrammen ausgeschlossen. Damit entfiele der Anreiz weiter an den Landschaftsschutzprogrammen teilzunehmen, was eine Bedingung für den Erhalt staatlicher Gelder ist. Die geplante Senkung des Mindestpreises um etwa 15 Prozent auf 1,73 US-$/Bushel sei die "am meisten verstörende" der geplanten Änderungen. Die ACGA hält bereits den aktuell garantierten Mindestpreis von 1,93 US-$/Bushel für "beklagenswert unzureichend".

Des weiteren kritisiert der Verband die verschärften Bedingungen für den Erhalt staatlicher Gelder (maximal 360.000 US-$ pro Jahr und Unternehmer; keine Fördermittel ab einem Bruttoeinkommen von mehr als 200.000 US-$ pro Jahr). Ebenfalls wehrt sich der ACGA gegen eine Änderung des "Sicherheitsnetzes", das Landwirte für Ernteausfälle entschädigen soll. Die Regierung will anstelle des (sinkenden) Produktpreises nun das (sinkende) Einkommen als Maßstab für die Höhe der Entschädigung heranziehen. (Wo)

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Maisanbauer USA
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