US-Maisfläche wächst auf Kosten von Soja

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Die US-Farmer werden zur Ernte 2005 die Maisanbaufläche gegenüber dem Vorjahr vermutlich um 1 Prozent ausdehnen. Das Wachstum geht auf Kosten der Sojafläche, die wahrscheinlich um 2 Prozent eingeschränkt wird. Das zeigen die ersten Prognosen des amerikanischen Landwirtschaftsministeriums USDA, die heute veröffentlicht worden sind. Die Zahlen waren mit Spannung erwartet worden, denn seit Wochen wird in den USA diskutiert, wie die Gefahr einer Ausbreitung der Pilzkrankheit Sojarost sich auf die Anbauentscheidungen der US-Farmer auswirken könnte. Das USDA hat jetzt ermittelt, dass in 16 Bundesstaaten die Farmer die Sojafläche einschränken wollen. Erste Schätzungen liegen außerdem für den Weizenanbau in den USA vor. Bereits im Januar hat das USDA die Winterweizenfläche um 4 Prozent niedriger als im Vorjahr geschätzt. Da der Sommerweizenanbau aber vermutlich zur Ernte 2005 ausgedehnt wird, ergibt sich für die gesamte US-Weizenanbaufläche aus heutiger Sicht nur ein Rückgang gegenüber dem Vorjahr um 2 Prozent. (db)
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