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Frankfurt a.M./db, 13. Januar - Unbeeindruckt zeigten sich gestern die US-Weizenterminbörsen von der Einschränkung der Anbauflächen für Winterweizen in den USA. Die Notierungen reagierten vielmehr auf die hohen Weizenbestände aus der alten Ernte. Marktteilnehmer rechneten zunächst mit einem Anstieg der Notierungen für Weizen um bis zu 10 cents pro bushel, weil zuvor bekannt geworden war, daß die US-Anbaufläche für Winterweizen auf das niedrigste Niveau seit 1972 gesunken sein soll. Die Notierungen gaben aber auf allen Terminen um rund 4 cents pro bushel nach. Grund dafür ist, daß die Exportaussichten für US-Weizen jetzt geringer eingeschätzt werden. Die Endbestände an Weizen in den USA sollen deswegen 1998/99 auf ein Drittel der US-Erntemenge anwachsen.
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