USA erwarten Absatz für Schweinefleisch


Eine kleinere Inlandserzeugung, aber höhere Exporte sind in den USA für Schweinefleisch zu erwarten. Der Inlandskonsum sinkt voraussichtlich. Das amerikanische Landwirtschaftsministerium USDA geht davon aus, dass die US-Erzeugung von Schweinefleisch 2010 gegenüber dem Vorjahr um 2 Prozent auf 10,2 Mio. t zurückgehen wird. Im Dezember waren in den USA niedrigere Schweinebestände ermittelt worden, die den Rückgang der Erzeugung verursachen. Dennoch rechnen die Ökonomen des USDA damit, dass die US-Exporte von Schweinefleisch 2010 gegenüber dem niedrigen Niveau von 2009 um 9 Prozent auf mehr als 2,1 Mio. t wachsen werden. Schon zum Jahreswechsel ist in den USA eine lebhafte Nachfrage aus Mexiko registriert worden. Im Gegenzug erwartet das Ministerium, dass die Amerikaner ihren Schweinefleischkonsum deutlich um 5 Prozent einschränken werden.

Die Prognosen für die US-Exporte sind allerdings noch erstellt worden, bevor der US-Dollar an Stärke gewonnen hatte. Möglicherweise trübt die neue Währungsrelation die Exportmöglichkeiten für die Amerikaner etwas ein. Die USA führen die Weltrangliste der Schweineexportländer. Auf den Plätzen 2 und 3 befinden sich die EU und Kanada. (db)
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