Vorbeugung

USA gehen gegen Salmonellen vor

amerikanische Landwirtschaftsministerium USDA verlangt von Geflügelschlachthöfen mehr Kontrollen, um Salmonellen und Campylobacter einzudämmen. Das neue Programm mit dem Namen "New Poultry Inspection System" (NPIS) soll jährlich bis zu 5.000 Krankheitsfällen durch verdorbenes Geflügelfleisch vorbeugen.

Nach dem Urteil des USDA bleiben Krankheitsfälle, die auf Infektionen durch Salmonellen und Campylobacter beruhen, "hartnäckig hoch". Die Veterinärbehörden verlangen jetzt, dass alle Geflügelbetriebe zur Vorbeugung verpflichtet werden und nicht erst - wie bisher -Maßnahmen ergreifen müssen, wenn Keime nachgewiesen worden sind. Dazu müssen alle Geflügelbetriebe nachweisen, dass sie in eigener Regie die mikrobielle Belastung an zwei Stellen im Produktionsprozess testen. Hinzu kommen stichprobenweise Prüfungen der Veterinärbehörden, die dafür personell aufgestockt werden.

Das neue NPIS-Kontrollsystem ist Teil eines umfassenden Aktionsplans gegen Salmonellen, der im USDA zurzeit ausgearbeitet wird. (db)
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