USA planen erschwerte Einfuhr von EU-Weizengluten

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Die USA beabsichtigen, die Einfuhr von Weizengluten aus der EU weiter zu erschweren. Das seit dem 30. Mai 1998 bestehende Einfuhrkontingent über rund 25.000 t soll zukünftig nicht mehr jährlich gelten, sondern auf die Quartale verteilt werden. Der Handel könnte besonders in den ersten drei Monaten des am 1. Juni beginnenden Wirtschaftsjahres behindert werden, wenn nur noch 25 Prozent des Kontingents zur Verfügung stehen, fürchtet Agrarkommissar Franz Fischler. Zudem seien verwaltungstechnische Schwierigkeiten mit dem US-Zoll zu erwarten. Die EU hat die USA wegen ihrer Einfuhrbeschränkung für EU-Weizenstärke vor dem WTO-Schiedsgericht in Genf verklagt. Sollten die USA ihre Restriktionen nicht bis zum 30. Mai 2001 aufheben, will die EU einen Zoll für Cornglutenfeed erheben. (Mö)
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