USA planen obligatorische Preismeldung

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In den USA sollen künftig Schlachtereien und Fleischverarbeiter regelmäßig ihre Einkaufspreise für Lebendvieh an das amerikanische Landwirtschaftsministerium USDA melden müssen. Das sieht ein Entwurf des USDA vor, der morgen offiziell verkündet werden soll und anschließend 30 Tage lang für Einsprüche der Wirtschaft zur Diskussion steht. Verpflichtet zur Preismeldung werden dem Entwurf zufolge Unternehmen, die jährlich mehr als 125.000 Rinder oder 100.000 Schweine schlachten. Dadurch erhofft sich das USDA mehr Preistransparenz in einem zunehmend konzentrierten Markt. Davon sollen vor allem kleinere und mittlere Mäster profitieren, die mit Hilfe besserer Marktinformation vernünftigere Entscheidungen treffen könnten. (db)
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