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Die US-Regierung bereitet ein neuerliches Hilfspaket für Landwirte vor, die unter den anhaltend niedrigen Preisen für Agrarrohstoffe leiden. Die US-Regierung sei unter Druck, weil die amerikanischen Farmer glauben, dass ihre europäischen Kollegen wegen der breit gestreuten EU-Subventionen einen unfairen Vorteil am Weltmarkt hätten, zitiert die Financial Times heute den US-Staatsekretär für Landwirtschaft August Schumacher. Er äußerte sich im Vorfeld der Oxford Farming Konferenz. Schumacher erwartet auch für das gerade begonnene Jahr keine Preiserholung. Vielmehr würde sich die Preisschwäche ausdehnen auf Bereiche wie Milch und Gartenbau. Er betonte, dass die USA Exporte von sieben Agrarprodukten unterstützen, die EU aber wenigstens 50 Erzeugnisse subventioniere. (vH)
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