USA stehen vor einheitlichen Öko-Richtlinien

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In dieser Woche will das amerikanische Landwirtschaftsministerium USDA nationale Standards für ökologisch erzeugte Nahrungsmittel vorschlagen. Das berichtete der Internetdienst von Progressive Farmer am Freitag. Die Regeln könnten im Sommer in Kraft treten. Nahrungsmittel, die nach den USDA-Standards erzeugt worden sind, würden dann ein nationales Prüfzeichen erhalten. Bislang gibt es nach dem Bericht von Progressive Farmer in den USA 88 verschiedene Prüfsiegel für Biokost, die entweder von den US-Staaten oder von privaten Institutionen vergeben werden. Allerdings unterziehen sich nur zwei Drittel der rund 10.000 Landwirte, die nach eigenen Angaben ökologisch wirtschaften, einer solchen Zertifizierung. Der US-Markt für Öko-Produkte soll in diesem Jahr 6 Mrd. US-$ umfassen und in den kommenden Jahren zweistellige Zuwachsraten aufweisen. (db)
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