USA wollen Rindfleischmarkt öffnen


Der transatlantische Rindfleischhandel könnte sich demnächst beleben. Bestehende Schranken sollen beseitigt werden. Das US-amerikanische Landwirtschaftsministerium möchte den Import von Rindfleisch aus der EU wieder zulassen, der seit der BSE-Krise im Jahr 1997 gesperrt ist. Ein entsprechender Vorschlag soll in den USA in den kommenden 60 Tagen beraten werden - mit offenem Ausgang.

Die US-Amerikaner folgen den Empfehlungen des internationalen Tierseuchenamtes (OIE), dass für BSE zumindest Teilentwarnung gibt. Er könne sich vorstellen, dass in einem ersten Schritt die Rindfleischexporte aus dem Vereinigten Königreich, Irland und den Niederlanden ermöglicht werden, erklärte John Clifford von der Veterinärbehörde der USA. Das Europäische Parlament wird in dieser Woche zusätzlichen Einfuhren von hochwertigem Rindfleisch aus den USA zustimmen. Ein zollfreies Importkontingent soll für die USA von 20.000 auf 45.000 t erhöht werden. Für Kanada sind zusätzliche 3.200 t vorgesehen. Es muss Fleisch von Tieren sein, die nicht mit Masthormonen behandelt wurden. (Mö)
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