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Die Vermutung, amerikanisches Hühnerfleisch werde am russischen Markt zu Dumpingpreisen angeboten, hat der US-Rat für Geflügel- und Eierexporte (USAPEEC) entschieden zurückgewiesen. Die vom größten russischen Produzenten dieser Erzeugnisse, der Rosptizeprom AG, stammenden Vorwürfe ensprächen nicht der Realität, heißt es in einer Pressemitteilung der Moskauer USAPEEC-Vertretung. Unwahr sei vor allem die Behauptung, die Exporte von Geflügelfleisch würden durch die US-Regierung subventioniert. Für die Ausfuhr nach Russland gelten die gleichen Preisen wie am amerikanischen Binnenmarkt sowie an den internationalen Märkten. Die in der vergangenen Zeit zu beobachtende Senkung der Preise sei auf das aktuelle Nachfrage-Angebot-Verhältnis zurückzuführen. Nach Angaben von USAPEEC beliefen sich die amerikanischen Hühnerfleischexporte nach Russland 2000 auf rund 613.500 t gegenüber 321.600 t im Vorjahr. (pom)
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