USDA-Bericht ohne Impulse für Weizenmarkt


Unspektakulär fällt der Wasde-Report für den Weizenmarkt aus. Die Veränderungen in der Bilanz sind gering.

Die globale Weizenbilanz im laufenden Wirtschaftsjahr 2012/13 lässt das US-Agrarministerium USDA in seinem heute Abend veröffentlichten Wasde-Report im Wesentlichen unangetastet. Eine kleine Abwärtskorrektur gegenüber Vormonat um 0,7 Mio. auf 653,6 Mio. t erfolgt für die weltweite Ernte, was überwiegend auf das Konto von Brasilien geht. Nur geringe Verschiebungen ergeben sich für Exporte, Verbrauch und Endbestände. Die weltweiten Überhangbestände sieht das USDA nahezu unverändert zum Vormonat bei 176,7 Mio. t.

Die Exportprognose für die EU-27 hat das Ministerium 0,5 Mio. auf 18,5 Mio. t erhöht und gleichzeitig die Erwartungen an die Weizenverfütterung um 0,5 Mio. auf 52 Mio. t gesenkt. Dadurch bleibt die Bilanz unter dem Strich stabil: Die EU-Endbestände sieht das USDA nach wie vor bei 10 Mio. t.

In den USA senkt das Ministerium die Endbestände um 0,7 Mio. auf 18,8 Mio. t, da der Inlandsverbrauch steigt.

An der Chicago Board of Trade schloss der Weizen am Freitag bei geringen Ausschlägen nahezu unverändert. Am heutigen Montag eröffneten die Weizenfutures in Chicago etwas schächer. Die Weizenkurse an der Matif reagierten auf die Schätzung kaum. Sie zeigten sich am Wochanfang von ihrer freundlicheren Seite und notierten ein leichten Plus für die alte Ente. (pio)
stats