USDA: Schwache Ernte in Russland und in der Ukraine


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Das US-Landwirtschaftsministerium (USDA) hat in seinem heute veröffentlichten Bericht zu Angebot und Nachfrage auf dem Weltweizenmarkt die weltweite Weizenproduktion auf 610 Mio. t geschätzt und damit gegenüber der Maischätzung um rund 6,7 Mio. t nach unten korrigiert. Die globalen Vorräte Ende 2007/08 prognstiziert das USDA jetzt auf rund 112 (Vormonat 113) Mio. t. Für die EU rechnet das Ministerium unverändert mit einer Weizenernte von 127 Mio. t. Der Rückgang in diesem Monat resultiert vor allem wegen der zu erwartenden schwachen Ernten in der Ukraine und Russland. Damit werden diese beiden Länder auch weniger exportieren können. Mit geschätzten 620 Mio. t Weizen liegt der weltweite Verbrauch deutlich über der Produktion. (da)
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