USDA bestätigt Rekordkurs für Südamerikas Sojaernten


Das USDA hat in seiner Schätzung von Freitagabend die ausgezeichneten Aussichten für die Sojabohnenernten in Argentinien und Brasilien bestätigt.
 
In seinem neuen Bericht hat das amerikanische Landschaftsministerium USDA die Schätzung für die brasilianische Sojabohnenernte schon fast erwartungsgemäß um 1 Mio. t auf 83,5 Mio. t angehoben. Parallel dazu wurde die Prognose für die kommende argentinische Bohnenernte um 1 Mio. t auf 53 Mio. t reduziert. In der Summe werden diese beiden südamerikanischen Länder eine Bohnenernte von 136,5 Mio. t einfahren und das Vorjahresergebnis um 28 Prozent übertreffen. Die Ernten in beiden Ländern steuern weiter auf Rekordkurs zu, falls keine widrigen Witterungsbedingungen den Aussichten einen Strich durch die Rechnung machen sollten. Brasilien wird in dieser Kampagne größte globale Sojabohnenerzeuger bleiben.
 
Die Schätzungen für die US-Sojabilanz fielen in etwa so aus, wie von den meisten Analysten erwartet. Die Sojabohnen-Endbestände in den USA werden sich um 270.000 t auf 3,4 Mio. t verringern. Ausschlaggebend hierfür ist ein besserer Crush in den USA; bei den Sojabohnenexporten hat das USDA keine Änderung vorgenommen.
 
An der Chicagoer Börse gaben die Notierungen für Sojabohnen und Sojaschrot kräftig nach. Zum Wochenauftakt setzten sich die Kursverluste beim Sojakomplex fort. (St)
stats