Das US-Agrarministerium hat in seinem Wasde-Bericht die weltweite Maisbilanz etwas aufgehübscht. Die Abwärtskorrektur für die argentinische Ernte ist gering.

Wie im Vorfeld von Marktteilnehmern erwartet, hat das US-Agrarministerium USDA in seinem Freitagabend veröffentlichten Wasde-Report für Februar die US-Maisendbestände 2012/13 erhöht. Die Vorräte zum Ende des laufenden Wirtschaftsjahres sieht das USDA nun bei 16,1 (Vormonat: 15,3) Mio. t. Verantwortlich für diese Aufwärtskorrektur zeichnen schleppende Exporte in den USA. Die US-Maisausfuhren sieht das Ministerium nun noch bei 22,9 (24,1) Mio. t.

Vergleichsweise moderat fällt die Abwärtskorrektur für die argentinische Maisernte aus. Hier erwartet das USDA nun 1. Mio. t weniger als im Januar und veranschlagt die Ernte auf 27 Mio. t. Im Markt hatte Trockenheit in dem südamerikanischen Land die Erwartungen an die Ernte auf 26 Mio. t oder darunter sinken lassen.

Weltweit erhöht das USDA die Prognosen für die Ernte um gut 2 Mio. auf 854,4 Mio. t, da vor allem Brasilien mehr Mais einfahren soll als zuvor erwartet. Hier erhöht das USDA seine Prognose gegenüber dem Vormonat um 1,5 auf 72,5 Mio. t. Durch die höheren Produktionserwartungen steigen auch die globalen Endbestände um rund 2 Mio. auf 118 Mio. t an.

An der Chicago Board of Trade löste die Schätzung einen wechelhaften Kursverlauf aus, an dessen Ende leichte Notizverluste standen. Die etwas schwächere Tendez setzte sich am heutigen Montag fort. (pio)
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