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In seinem heutigen Report geht das US-Landwirtschaftsministerium USDA von einer deutlich größeren Maisernte in den USA aus, korrigiert aber die Erwartungen an die US-Sojabohnenernte etwas nach unten. Der Augustreport war mit Spannung erwartet worden, da die Ernteschätzungen zum ersten Mal nach den Überflutungen im Juni auf aussagefähigen Befragungen für Mais und Sojabohnen beruhen. Bei Mais erwartet das USDA auf Grund nahezu idealer Wachstumsbedingungen in den amerikanischen Maisanbaugebieten seit dem späten Juni für 2008/09 eine Ernte von 312,1 (Vorjahr 332,1) Mio. t. Damit wurde die Prognose vom Juli um 14,5 Mio. t angehoben. Die US-Endbestände taxiert das USDA bei Mais für die kommende Saison nunmehr auf 28,8 Mio. t. Erste Stimmen aus dem Handel sprechen von einer "bärischen" Schätzung für Mais, sehen aber die Zahlen für Sojabohnen neutral bis leicht "bullisch".

Bei Sojabohnen geht die neue Schätzung von einer US-Ernte in Höhe von 80,9 Mio. t aus. Das sind 735.000 t weniger als im Juli geschätzt, aber immer noch 10,6 Mio. t mehr als im Vorjahr geerntet wurde. Mit knapp 3,7 Mio. t lassen sich für 2008/09 ähnlich enge Endbestände bei Sojabohnen wie zum Schluss dieser Saison erwarten. (St)

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