Noch einmal kräftig herabgestuft ist die Beurteilung der Mais- und Sojafelder in den USA. Die bullischen Nachrichten setzen sich in den Vereinigten Staaten fort.

Für Mais hat das amerikanische Landwirtschaftsministerium USDA am Montag die wöchentliche Bonitierung der guten bis exzellenten Feldbestände um 9 Prozentpunkte nach unten korrigiert. Nur noch 31 Prozent der Pflanzen fallen in diese Klassen. Vor einem Jahr, das auch keine berauschenden Maiserträge gebracht hatte, waren es Mitte Juli immerhin 66 Prozent gewesen.

Entsprechend umfangreich sind aktuell die Maisfelder, die wenig Ertrag versprechen. Als schlecht oder sehr schlecht stuft das Ministerium mittlerweile 38 Prozent der Maisbestände ein. Damit schrumpfen die Erwartungen an die US-Maisernte 2012 weiter. Vorige Woche hatte das USDA die US-Maisernte wegen der Trockenschäden gegenüber der Vormonatsprognose bereits um 46 Mio. t auf unter 330 Mio. t zurückgestuft.

Abwärts geht es auch mit den Aussichten zur US-Sojaernte. Die Bonitierung der US-Feldbestände in den Klassen gut bis exzellent ist binnen einer Woche um weitere 6 Prozentpunkte auf nur noch 34 Prozent abgesenkt worden. Angestiegen auf 30 Prozent ist der Anteil der Felder, die das USDA in der Entwicklung als schlecht oder sehr schlecht beurteilt. Die US-Sojaernte hatte das USDA in der Vorwoche ebenfalls niedriger als im Juni eingeschätzt. (db)
stats