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Das US-amerikanische Landwirtschaftsministerium USDA hat in seiner heutigen Schätzung die Sojabohnen-Endbestände und die globale Sojabohnenernte für 2008/09 nach unten korrigiert. Für die USA wurden die Überhangsbestände zum Ende der Saison gegenüber dem Vormonat um 500.000 t auf 4,5 Mio. t zurückgenommen. Dies war etwas mehr, als im Markt erwartet worden war. An der Chicagoer Börse waren niedrigere Bestandserwartungen nach Meinung von Analysten bereits in den vergangenen Tagen durch höhere Notierungen eingepreist worden.

Für Argentinien hat das USDA die Sojabohnenernte gegenüber dem Vormonat um 4 Mio. t auf nur noch 39 Mio. t nach unten korrigiert. Die späten Regenfälle Anfang März hätten nicht ausgereicht, um die Trockenschäden zu beseitigen, schreibt das USDA. Die Schätzung der brasilianischen Ernte blieb mit 57 Mio. t gegenüber dem Vormonat unverändert. Die beiden großen südamerikanischen Sojabohnenproduzenten werden 2008/09 rund 11 Mio. t weniger Bohnen im Vorjahr ernten. Durch die niedrigeren Ernten werden sich die globalen Sojabohnen-Endbestände auf 45,8 Mio. t abbauen, nachdem sie im Vorjahr noch bei über 53 Mio. t gelegen hatten. (St)

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