USDA plant Aufkaufaktion

US-Agrarminister Tom Vilsack kündigt an, Fleisch für staatliche Programme anzukaufen. Die Märkte sollen entlastet werden.

Bis zu 170 Mio. US-$ will die Regierung in Washington bereitstellen, um Fleisch anzukaufen. Das Agrarministerium USDA begründet die Maßnahme am Montag mit der Trockenheit. Um die hohen Futterkosten zu vermeiden, bringen zahlreiche Landwirte ihre Tiere früher als geplant zum Schlachthof und erhöhen so das Angebot. Die Fleischpreise in den USA stehen seit Juli unter Druck. Jetzt will das USDA die Märkte entlasten.

Das Ministerium will die aufgekauften Fleischmengen in ihren staatlich geförderten Ernährungsprogrammen verwenden. Dazu gehören etwa die Schulverpflegung oder die Lebensmittelbereitstellung im Falle von Notfällen.

Der größte Teil des Geldes ist mit 100 Mio. US-$ für Schweinefleisch reserviert, gefolgt von 50 Mio. US-$ für Hähnchenfleisch. Außerdem ist Lamm in dem Programm enthalten, nicht jedoch Rindfleisch. Bedingung für den Aufkauf ist, dass die Erzeugnisse aus US-Produktion stammen. (db)
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